Derbywochenende beim TSC

An diesem Wochenende stand die Derbywoche an. Die erste und zweite Mannschaft spielten am Freitag zuhause gegen den TTV Hervest-Dorsten. Die Dritte reiste am Samstag zum Derby nach Hervest.

In der Bezirksliga standen sich zwei bisher punktlose Teams gegenüber. Die Gäste traten jedoch das erste Mal in dieser Saison in Bestbesetzung an, sodass die Favoritenrollen nicht bei unserer Mannschaft lag. Die Erste wollte das Derby trotzdem für sich entscheiden und für die ersten Punkte der Saison sorgen.

Der Start in die Partie hätte dann aber schlechter nicht sein können. Alle drei Doppel gingen an den Gast. Lediglich unser Doppel zwei um Oliver Dembski und Alex van der Weiden konnten ihr Spiel lange Zeit ausgeglichen gestalten. Sie mussten sich erst im fünften Satz geschlagen geben. Die anderen beiden Doppel gingen jeweils mit 1:3 verloren.

Andrew Consten sorgte in seinem ersten Einzel dann für den ersten Punkt an diesem Abend. Er besiegte das Brett zwei der Gäste mit 3:1 und sorgte so wieder für Hoffnung. Die folgenden drei Einzel gingen dann jedoch allesamt an den Gast. Oli konnte seine starke Leistung gegen den Spitzenspieler der Liga leider nicht krönen und verlor trotz einiger Chancen am Ende mit 1:3. Im mittleren Paarkreuz kamen Matthias und Alex nicht wirklich in ihr jeweiliges Spiel und mussten am Ende dem jeweiligen Gegner gratulieren. Das untere Paarkreuz hielt dann die Hoffnung auf einen Punktgewinn am Leben. Während sich Marius mit 3:1 durchsetzen konnte, lieferte sich Nico eine packende Partie, welche erst im fünften Satz entschieden werden sollte. In diesem wehrte Nico mehrere Matchbälle gegen sich ab, um am Ende mit 14:12 im Entscheidungssatz die Platte als Sieger zu verlassen.

Den kleinen Lauf konnte die Mannschaft im zweiten Durchgang leider nicht fortfahren. Andrew hielt im ersten Satz seines zweiten Einzels noch richtig gut mit und hatte auch Chancen diesen für sich zu entscheiden. In den folgenden beiden Sätzen konnte sich sein Gegner aber immer besser auf seine Bälle einschießen, sodass Andrew sein zweites Einzel nicht für sich entscheiden konnte. Oli konnte in seinem zweiten Spiel zunächst nicht an die Leistung aus dem ersten Einzel anknüpfen. Nach einem schnellen 0:2 Rückstand kämpfte er sich jedoch nochmals zurück und erzwang den Entscheidungssatz. In diesem lief jedoch nicht mehr viel zusammen, sodass auch dieses Spiel an den Gast aus Dorsten ging. Matthias konnte sein zweites Einzel eine Zeit lang ausgeglichen gestalten. Letztlich fehlte ihm aber in den entscheidenden Momenten die nötige Sicherheit in seinen Schlägen, um den Gegner entscheidend unter Druck setzen zu können.

Am Ende steht ein enttäuschendes 3:9 aus Sicht der ersten Mannschaft. In den nächsten zwei Wochen, in denen es kein Meisterschaftsspiel geben wird, muss sich die Mannschaft wieder aufraffen und weiterhin versuchen, die ersten Punkte der Saison einzufahren.

 

Die zweite Mannschaft empfing am Freitagabend den Tabellenführer der 1.Kreisklasse. Mit einem Sieg konnte die Mannschaft an Hervest vorbeiziehen und die Tabellenführung übernehmen.

Entsprechend motiviert ging die Zweite ins Doppel. Doppel 1 (Markus Hilfert/Mark Zielinski) konnte ihre Gegner in vier Sätzen bezwingen. Unser Doppel 2 benötigte derweil die volle Distanz. Im Entscheidungssatz konnte man sich dann aber relativ deutlich durchsetzen. Das Duell der 3er-Doppel ging trotz einer 2:0 Führung ebenfalls in den Entscheidungssatz. In diesem hatten die Gäste das Momentum auf ihrer Seite, sodass man insgesamt mit einer 2:1 Führung in die Einzel ging.

Im ersten Einzel des Abends musste sich Markus zunächst überraschend deutlich geschlagen geben. Mark kämpfte sich derweil gegen den Spitzenspieler der Gäste zurück in die Partie und zwang ihn in den 5. Satz. Mark behielt in den entscheidenden Momenten die Ruhe und konnte so den dritten Punkt für die zweite Mannschaft einfahren. Im mittleren Paarkreuz ging das erste Einzel zunächst mit 1:3 an den Gast. Das zweite Einzel konnte Randolf Erb hingegen für sich entscheiden und so den alten Vorsprung wiederherstellen. Volker Scherweit konnte diese Führung sogar noch ausbauen. In sehr souveräner Manier dominierte er seine Gegnerin fast nach Belieben und sorgte so für den fünften Punkt. Philipp Heinisch konnte sein Spiel derweil nicht für sich entscheiden. Trotz einer Leistungssteigerung nach den ersten beiden Sätzen konnte er seinen Gegner nicht zwingend genug unter Druck setzten, sodass er am Ende mit 1:3 unterlag. So ging es mit einer knappen 5:4 Führung in den zweiten Durchgang.

Markus wirkte in seinem zweiten Einzel wie ausgewechselt. In einem zu Beginn umkämpfen Spiel hatte er mit andauernder Spieldauer das Geschehen immer mehr im Griff. Am Ende steht ein starker 3:0 Erfolg. Mark konnte derweil seine Leistung aus dem ersten Einzel bestätigen. In einem ausgeglichenen Spiel behielt er in den richtigen Momenten immer wieder die Oberhand, was letztlich ausschlaggebend für seinen 3:1 Erfolg war. Im mittleren Paarkreuz wurde die erste Partie dann ebenfalls mit 3:1 gewonnen, sodass Randolf die Partie bereits entscheiden konnte. Nachdem die ersten beiden Sätze ziemlich deutlich ausfielen, entwickelte sich danach ein spannendes Duell, bei dem Kleinigkeiten am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden sollten. Sowohl im dritten als auch im vierten Satz konnte Randolf diese „Kleinigkeiten“ für sich nutzen und so auch sein zweites Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.

Nach dem letztlich verdienten 9:4 Erfolg springt die zweite Mannschaft wieder an die Tabellenspitze. Spätestens mit der heute dargebotenen Leistung sollte klar sein, dass die Mannschaft auch den Rest der Saison um die oberen Tabellenplätze kämpfen wird.

 

Die dritte Mannschaft komplettierte am Samstag das Derbywochende. Die Tabellensituation versprach ein spannendes Tischtennisspiel, in dem wahrscheinlich die Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden sollte.

In den Doppeln spiegelte sich diese Ausgeglichenheit auch direkt wieder. Während sich unser Spitzendoppel souverän mit 3:0 durchsetzen konnte, war für das Doppel 2 nicht viel zu holen.

Im oberen Paarkreuz kam Gisbert Matuszak zunächst gut in die Partie und ging mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf des Spiels konnte er dieses Niveau jedoch nicht aufrecht erhalten und ließ den Gegner so wieder zurück in die Partie kommen. Gisbert konnte das Momentum dann nicht mehr umkehren und verlor mit 1:3. Alfred Glowania machte es da besser. Das unangenehme Spiel seines Gegners brachte ihnnicht aus der Ruhe. In gewohnt kämpferischer Manier setzte er sich in den wichtigen Momenten durch und entschied das Spiel am Ende mit 3:0 für sich. Das untere Paarkreuz lieferte sich dann zwei fünf-Satz-Spiele. Markus Kruse und Christian Wolski kämpften sich jeweils nach einen 1:2 Rückstand zurück in die Partie. Im entscheidenden Satz lief dann aber bei beiden TSC-Akteuren nicht mehr viel zusammen. Beide Spiele gingen an den Gastgeber, sodass die Mannschaft mit einem 2:4 Rückstand in die zweite Runde ging.

Diese starte leider nicht so erfolgreich, wie zunächst erhofft. Alfred kam zu spät in sein Spiel und konnte dieses Mal nicht in den entscheidenden Momenten Punkten, sodass auch das dritte Einzel in Folge an den Gastgeber ging. Gisbert kam ebenfalls nicht gut in die Partie hinein. Die ersten beiden Sätze gingen knapp verloren, sodass er schnell einem 0:2 Rückstand hinterherlaufen musste. Trotz einer Leistungssteigerung im dritten Satz war diese Hypothek am Ende zu viel, sodass auch dieses Spiel verloren ging. Im unteren Paarkreuz ging es nun darum, noch ein Einzel zu gewinnen, um wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Christian und Markus erlebten dann wieder ein Wechselbad der Gefühle. Beide konnte sich wiederholt in die Partie kämpfen und jeweils den Entscheidungssatz erzwingen. Obwohl der Fokus bei beiden dieses Mal von Anfang an stimmte, war das Spielglück nicht auf ihrer Seite. Sowohl Markus als auch Christian mussten sich zum wiederholten Male im Entscheidungssatz geschlagen geben, sodass am Ende ein deutlich wirkendes 2:8 zu Buche stand.

Das Endergebnis von 2:8 spiegelt nicht wirklich den Verlauf des Spiels wieder. Mit etwas mehr Glück wäre hier definitiv mehr drin gewesen. In drei Wochen kann sich die Mannschaft in heimischer Halle rehabilitieren und einen neuen Versuch starten.